Forschungsarbeiten in verschiedenen Habitaten
Die Erforschung der Haussperlinge beschränkt sich nicht nur auf die Langzeitstudie am Essener Reiterhof. Aufgrund ihrer äußerst hohen Anpassungsfähigkeit sind Haussperlinge in der Lage, die verschiedensten Habitate zu bewohnen. Ihr Verhalten passt sich den jeweiligen Gegebenheiten an und ist dementsprechend unterschiedlich. Die Untersuchung generell sämtlicher Lebensräume ist daher ein weiterer wichtiger Teil dieses Forschungsprojekts. Insbesondere zoologische Gärten spielen eine wesentliche Rolle und sind ein Konzentrationspunkt dieser Arbeit. Folgende Tierparks und Zoos werden daher untersucht:
Tierpark Bochum
Zoo Duisburg
Zoo Krefeld
Zoo Münster
Naturzoo Rheine
Zoo Wuppertal
Vogelpark Walsrode
Wildpark Nindorf-Hanstedt
Wildpark Schwarze Berge
Darüber hinaus liegen Einzeluntersuchungen weiterer Zoos und Tier bzw. Wildparks vor, welche hier nicht aufgelistet worden sind. Neben den regelmäßigen Untersuchungen der oben genannten Tiergärten wird eine große Anzahl diverser weitere Habitate im Rahmen von Einzeluntersuchungen oder ebenfalls regelmäßig analysiert. Dies beinhaltet vor allem landwirtschaftlich genutzte Betriebe in verschiedenen Regionen aber auch weitere Städte und Gemeinden. Von letzteren sind Ostheim v. d. Rhön, Schneverdingen, Lüneburg und Essen hervorzuheben. In Essen wird insbesondere ein Kataster für die Haussperlingsvorkommen erarbeitet, in welchem Kolonien, Schwärme und Einzelvorkommen erfasst werden.



